Weserradweg mit dem E-Bike: Unsere Radtour von Löhne nach Cuxhaven
Mit dem Fahrrad von zu Hause bis ans Meer: Für unsere Tour auf dem Weserradweg starteten wir direkt in Löhne. Mit unseren beiden E-Bikes, Fahrradtaschen und einem Zelt fuhren wir zunächst an der Werre entlang und anschließend an der Weser Richtung Norden. Unser Ziel war die Kugelbake in Cuxhaven. Unterwegs legten wir meistens etwa 80 bis 100 Kilometer am Tag zurück und entschieden erst gegen Mittag, wo wir abends unser Zelt aufbauen würden.
Von Felix · Text zuletzt bearbeitet am 29. Oktober 2026
Fast jede Nacht verbrachten wir auf einem Campingplatz. Nur bei einem heftigen Gewitter tauschten wir das Zelt gegen ein Hotelzimmer. Die Tour blieb uns aber auch aus einem anderen Grund in Erinnerung: Ab ungefähr der Hälfte war Felix ungewöhnlich erschöpft. Erst in Cuxhaven stellte sich heraus, dass er Corona hatte.
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Von Löhne an die Weser: Unsere Reise begann vor der Haustür
Für diese Reise mussten wir weder zum Flughafen noch erst mit dem Auto zu einem Ausgangspunkt fahren. Wir stiegen in Löhne auf unsere Fahrräder und fuhren los. Zunächst begleitete uns die Werre. Nach ihrem Zusammenfluss mit der Weser folgten wir dem Weserradweg weiter Richtung Nordsee.
Dabei sind wir einen Teil des gesamten Fernradwegs gefahren: Unsere eigene Route begann in Löhne und endete an der Kugelbake. Die genaue Aufteilung unserer Tagesetappen können wir heute nicht mehr vollständig nachvollziehen. Deshalb nehmen wir dich in diesem Bericht als zusammenhängende Reise mit – mit unseren Erlebnissen und den Dingen, die sich unterwegs als praktisch erwiesen haben.
Für deine eigene Streckenplanung findest du auf der offiziellen Website des Weser-Radwegs Informationen zum Verlauf und zu den einzelnen Etappen. Die dort vorgeschlagenen Abschnitte sind eine Planungshilfe und entsprechen nicht automatisch unseren damaligen Tagesstrecken.
Unsere E-Bikes und das Gepäck
Wir waren beide mit einem Haibike SDURO 6.0 unterwegs. Unser Gepäck verstauten wir in Sattel- und Fronttaschen von Ortlieb. Dazu kamen das Zelt und die Ausrüstung für die Nächte auf den Campingplätzen.
Mit Campinggepäck zu reisen, ist etwas anderes als eine gewöhnliche Tagestour. Alles, was mitkommt, muss über die gesamte Strecke mit. Beim Packen lohnt sich deshalb die Frage, welche Dinge wirklich gebraucht werden. Gleichzeitig waren wir unterwegs über einige kleine Helfer froh, auf die wir heute nicht verzichten würden.
Die E-Bikes unterstützten uns, nahmen uns die Anstrengung aber nicht vollständig ab. Mehrere Tage hintereinander mit Gepäck unterwegs zu sein, merkten wir trotz Motorunterstützung.
Mit 80 bis 100 Kilometern am Tag Richtung Nordsee
Unsere Tagesstrecken lagen im Schnitt bei ungefähr 80 bis 100 Kilometern. Für uns war das die Größenordnung auf dieser Reise. Als feste Empfehlung für andere würden wir diese Entfernungen allerdings nicht übernehmen.
Wie weit ein Tag führt, hängt von der eigenen Verfassung, dem Wetter, dem Gepäck und den Pausen ab. Beim E-Bike kommt die Akkureichweite dazu. Für eine weitere Tour würden wir genug Spielraum einplanen – ein kürzerer Tag oder eine zusätzliche Pause müssen kein verlorener Reisetag sein.
Mit kleinen Fähren auf die andere Weserseite
Zu den schönen Erlebnissen unterwegs gehörten die Fährüberfahrten auf die andere Weserseite. Statt über eine Brücke zu fahren, wechselten wir mit unseren Fahrrädern auf einer Fähre das Ufer.
Diese kurzen Überfahrten waren eine schöne Abwechslung zu den Kilometern auf dem Rad. Für einen Moment ging es nicht ums Treten, sondern einfach darum, sich über den Fluss bringen zu lassen und die Umgebung vom Wasser aus zu betrachten.
Wenn du bei deiner Planung eine Fähre einbeziehst, prüfe vorher die aktuellen Betriebszeiten. Eine Übersicht findest du bei den offiziellen Informationen zu Fähren und Schiffsverbindungen am Weserradweg.
Ein Sonnensystem am Wegesrand
Eine weitere Entdeckung war ein Planetenweg entlang der Weser. Auf Schildern wurden die Planeten und ihre maßstäblich verkleinerten Abstände beschrieben. Zwischen den Stationen ließ sich erahnen, wie groß die Entfernungen in unserem Sonnensystem tatsächlich sind.
Solche kleinen Entdeckungen machen für uns einen Teil des Reizes einer Radreise aus. Man fährt auf ein großes Ziel zu und begegnet unterwegs Dingen, die vorher gar nicht im Mittelpunkt der Planung standen.
Camping ohne Reservierung: Unser Tagesziel entstand unterwegs
Unsere Campingplätze hatten wir nicht im Voraus reserviert. Stattdessen schauten wir meistens gegen Mittag, wo wir am Abend unser Zelt aufbauen könnten. So blieb offen, wie weit wir an einem Tag fahren würden.
Für unsere Tour hat das funktioniert. Eine Garantie für andere Reisen ist es natürlich nicht. Gerade ohne Reservierungen würden wir rechtzeitig beim Campingplatz nachfragen und eine Alternative im Blick behalten. Mit E-Bikes gehörte für uns außerdem die Frage dazu, wo wir die Akkus laden konnten.
Für die Vorbereitung hilft die offizielle Übersicht zu Campingplätzen am Weserradweg. Dort kannst du nach möglichen Übernachtungsorten entlang deiner Strecke schauen.
Unser Camping-Highlight: Ein Briefkasten statt einer Rezeption
Ein Campingplatz direkt an der Weser ist uns besonders in Erinnerung geblieben. Eine klassische Rezeption gab es dort nicht. Stattdessen fanden wir einen Briefkasten und daneben Briefumschläge.
Für die Übernachtung konnten wir den Betrag bezahlen, den uns der Aufenthalt wert war. Das Geld kam in einen Umschlag und anschließend in den Briefkasten. Alles funktionierte auf Vertrauensbasis.
Besonders positiv überrascht waren wir von den sehr gepflegten Sanitäranlagen. So ein unkompliziertes Konzept und gleichzeitig ein so gepflegter Platz – das hat uns wirklich gefallen. Diese Art von Vertrauen gegenüber Gästen begegnet einem aus unserer Sicht nur selten.
Strom am Zelt: Campingadapter und kleine Kabeltrommel
Zwei Ausrüstungsgegenstände würden wir für eine ähnliche Reise wieder einplanen: einen passenden Camping-Stromadapter und eine kompakte Kabeltrommel.
An vielen Campingplätzen sind die Stromsäulen mit blauen CEE-Anschlüssen ausgestattet. Der normale Netzstecker eines Ladegeräts passt dort nicht direkt hinein. Dafür brauchst du einen geeigneten Adapter mit blauem CEE-Stecker auf der Campingplatzseite und einer passenden Haushaltssteckdose für das Ladegerät. Beim Kauf solltest du auf die Anschlussrichtung achten.
Wir hatten eine kleine Kabeltrommel mit fünf Metern Kabellänge und vier Steckdosen dabei. Damit konnten wir den Strom vom Campinganschluss bis ins Zelt führen. So konnten wir unsere Handys und auch die herausgenommenen Fahrradakkus mit ihren Ladegeräten im Zelt laden.
Die fünf Meter passten zu unseren damaligen Stellplätzen. Je nach Entfernung zur Stromsäule kann mehr Kabellänge nötig sein. Außerdem müssen Kabeltrommel und Adapter für den vorgesehenen Einsatz geeignet sein. Die Trommel beim Gebrauch vollständig abwickeln und die zulässige Belastung beachten.
Zum Laden der Fahrradakkus: Das beschreibt unsere damalige Handhabung. Für die eigene Reise würden wir einen dafür vorgesehenen Ladebereich bevorzugen. Akkus und Ladegeräte gehören an einen trockenen Ladeplatz auf eine nicht brennbare Unterlage, mit Abstand zu Zeltstoff, Schlafsäcken und Kleidung. Nicht über längere Zeit unbeaufsichtigt laden und die Herstellerangaben beachten. Weitere Hinweise findest du beim ADFC zum Umgang mit E-Bike-Akkus.
Kein Strom am Stellplatz? Nachfragen lohnt sich
Auf einem Campingplatz hatten wir keinen Strom an unserem Zeltplatz. Trotzdem mussten wir am nächsten Morgen nicht mit leeren Fahrradakkus weiterfahren: Wir konnten sie an der Rezeption abgeben und dort über Nacht laden lassen.
Diese Erfahrung würden wir anderen E-Bike-Reisenden mitgeben. Wenn am Stellplatz kein Anschluss vorhanden ist, lohnt es sich, nach einer erlaubten Lademöglichkeit zu fragen. Einen Überblick über weitere E-Bike-Ladestationen am Weserradweg bietet die offizielle Website.
Eine Powerbank für unterwegs gehört für uns ebenfalls auf die Packliste. Damit lassen sich zumindest die Handys nachladen, wenn kein Stromanschluss verfügbar ist. Die großen Fahrradakkus ersetzt eine gewöhnliche Handy-Powerbank natürlich nicht.
Regenschutz für die Fahrradtour
Bei einer mehrtägigen Radreise würden wir nicht nur auf gutes Wetter hoffen. Passender Regenschutz gehört für uns deshalb zur Vorbereitung:
- Regenjacke
- Regenhose
- Regenüberzug für den Fahrradhelm
- Regenüberschuhe, passend zu den getragenen Schuhen
Gerade der Schutz für die Schuhe wird beim Packen leicht übersehen. Eine Regenjacke allein hilft wenig, wenn das Wasser nach einiger Zeit in den Schuhen steht. Die Regensachen würden wir so verstauen, dass sie unterwegs schnell erreichbar sind.
Kleine Helfer für den Zeltaufbau
Manche Dinge fallen erst auf, wenn sie fehlen. Eine kleine Harke hätten wir auf einem Campingplatz unter Bäumen gut gebrauchen können. Damit hätten wir lose Äste, Zapfen und andere störende Dinge vor dem Zeltaufbau leichter beiseiteräumen können. Natürlich nur loses Material entfernen und den Untergrund nicht beschädigen.
Ein kleiner Gummihammer für die Heringe gehört für uns ebenfalls auf die Packliste. Für kleinere provisorische Reparaturen an Ausrüstung und Gepäck würden wir außerdem Kabelbinder und etwas Panzerband mitnehmen. Beides braucht wenig Platz und kann unterwegs hilfreich sein.
Fahrradwerkzeug und Reparaturstationen unterwegs
Für kleinere Pannen würden wir diese Grundausstattung einpacken:
- Flickzeug
- Einen passenden Ersatzschlauch
- Reifenheber für den Schlauchwechsel
- Fahrradwerkzeug, passend zu den eigenen Rädern
- Eine kleine Luftpumpe, passend zum Ventil
Vor der Reise lohnt es sich, Schlauchgröße, Ventil und Werkzeug zu prüfen. Auch der Ausbau des Rades und ein Schlauchwechsel sollten keine völlig neue Aufgabe sein, wenn unterwegs eine Panne passiert.
Positiv aufgefallen sind uns die Werkzeugstationen entlang der Strecke. Dort ließen sich kleinere Einstellungen und Reparaturen erledigen – etwa die Ausrichtung von Lenker oder Sattel überprüfen und korrigieren. Gerade auf längeren Strecken können solche Kleinigkeiten ziemlich stören.
Die Stationen waren eine praktische Ergänzung zur eigenen Ausrüstung. Unser Werkzeugset und die Ersatzteile würden wir trotzdem mitnehmen. Schließlich steht nicht genau dort eine Station, wo man sie gerade braucht. Bei Problemen mit Motor, Akku oder anderen elektrischen Bauteilen ersetzt das kleine Werkzeugset keine Fachwerkstatt.
Gute Möglichkeiten für einen Verpflegungsstopp
Auch die Möglichkeiten für Verpflegungsstopps empfanden wir auf unserer Tour als sehr gut. Entlang der Weser fanden wir immer wieder Gelegenheiten, eine Pause einzulegen und etwas zu essen oder zu trinken.
Viele Hotels und Restaurants an unserer Strecke waren auf Fahrradreisende eingestellt. Das passte gut zu unserer spontanen Tagesplanung. Gerade bei unseren Tagesstrecken waren die Pausen ein wichtiger Teil der Reise: sich stärken, vom Fahrrad absteigen und die Umgebung in Ruhe genießen.
Wasser und einen kleinen Snack würden wir trotzdem griffbereit mitnehmen. Öffnungszeiten und Abstände zwischen den Einkehrmöglichkeiten können unterschiedlich ausfallen.
Eine Nacht im Hotel statt im Zelt
Bis auf eine Nacht zelteten wir während unserer Reise auf Campingplätzen. Als ein heftiges Gewitter aufkam, entschieden wir uns jedoch für ein Hotel.
Wir wollten nicht unter allen Umständen im Zelt schlafen. In dieser Nacht war ein festes Dach über dem Kopf die bessere Entscheidung. Auch das gehört für uns zum Reisen ohne vollständig festgelegten Ablauf: Pläne dürfen sich ändern.
Als die Erholung plötzlich ausblieb
Ungefähr nach der Hälfte der Strecke wurde die Tour für Felix deutlich schwieriger. Er war extrem erschöpft und hatte das Gefühl, dass sein Körper sich auch nachts kaum noch erholte.
Das war nicht nur körperlich anstrengend, sondern auch enttäuschend. Wir waren unterwegs zu einem gemeinsamen Ziel, und plötzlich fehlte die Energie. Besonders frustrierend war, dass nach einer Nacht nicht die erhoffte Erholung eintrat.
Erst bei unserer Ankunft in Cuxhaven stellte sich heraus, dass Felix Corona hatte. Rückblickend bekam die ungewöhnlich starke Erschöpfung dadurch eine andere Bedeutung.
Diese Erfahrung gehört genauso zu unserer Reise wie das Zelten und die Ankunft am Meer. Für eine weitere Tour nehmen wir daraus mit, Tageskilometer weniger wichtig zu nehmen als die eigene Verfassung und ungewöhnliche Erschöpfung ernst zu nehmen.
Ankunft an der Kugelbake in Cuxhaven
Unser Ziel war nicht einfach nur Cuxhaven. Wir wollten bis zur Kugelbake in Cuxhaven fahren.
Dort endete unsere Radtour, die zu Hause in Löhne begonnen hatte. Aus dem kurzen Stück entlang der Werre war eine mehrtägige Reise bis an die Nordsee geworden – mit E-Bikes, Fahrradtaschen und vielen Nächten im Zelt.
Die Ankunft war ein besonderer Moment. Gleichzeitig gehörte die gesundheitliche Belastung der letzten Reisetage zu diesem Abschluss dazu. Beides ist Teil unserer Erinnerung an die Tour.
Weitere sehenswerte Stopps am Weserradweg
Wenn du deine eigene Tour vorbereitest und unterwegs etwas mehr Zeit einplanen möchtest, könnten diese Orte interessant sein. Die folgenden Vorschläge sind zusätzliche Ideen für deine Reiseplanung und keine nachträglich rekonstruierte Liste unserer besuchten Stationen. Je nach gewählter Uferseite und Routenvariante ist ein Abstecher nötig.
Wasserstraßenkreuz Minden
In Minden überquert der Mittellandkanal die Weser. Das Wasserstraßenkreuz mit seinen Kanalbrücken und Schleusen ist ein interessantes Ziel für alle, die sich für Schifffahrt und Technik begeistern. Für eine Tour ab Löhne bietet sich hier schon im ersten Teil der Reise ein möglicher Zwischenstopp an.
Google Maps · Offizielle Informationen zum Wasserstraßenkreuz
Die Altstadt von Nienburg
Die Altstadt von Nienburg mit ihren Fachwerkhäusern und historischen Gebäuden eignet sich als Abwechslung zur Strecke am Fluss. Wer Zeit für einen kleinen Stadtbummel einplant, kann das Fahrrad eine Weile stehen lassen und den Ort zu Fuß erkunden.
Google Maps · Offizielle Informationen zur Altstadt Nienburg
Das Schnoorviertel in Bremen
Für einen Stadtbummel in Bremen ist das Schnoorviertel mit seinen schmalen Gassen und kleinen Häusern eine schöne Möglichkeit. Hier lohnt es sich, die Fahrräder sicher abzustellen und zu Fuß weiterzugehen. So bleibt auch Zeit, sich zwischen den Gassen in Ruhe umzusehen.
Google Maps · Offizielle Informationen zum Schnoorviertel
Neuer Hafen und Havenwelten in Bremerhaven
Am Neuen Hafen in Bremerhaven wird die Reise maritim. Rund um die Hafenbecken liegen historische Bauwerke und die Angebote der Havenwelten. Ob ein Spaziergang am Wasser oder ein längerer Aufenthalt: Hier lässt sich die Radtour gut um einen Blick auf die Hafenstadt ergänzen.
Google Maps · Offizielle Informationen zum Neuen Hafen
Leuchttürme an der Wurster Nordseeküste
Wenn deine Route zwischen Bremerhaven und Cuxhaven entlang der Küste führt, sind der Kleine Preuße in Wremen und das Leuchtturmdenkmal Obereversand in Dorum-Neufeld mögliche Stopps. Die Leuchttürme und Kutterhäfen bieten schöne Motive für eine Fotopause und passen gut zum letzten Abschnitt Richtung Nordsee.
Kleiner Preuße bei Google Maps · Obereversand bei Google Maps · Offizielle Informationen zu den Leuchttürmen
Prüfe vor deiner Tour die aktuellen Zugänge und Öffnungszeiten, wenn du eine Besichtigung einplanst. Bei einer Radreise mit Gepäck würden wir außerdem genug Zeit für den Abstecher und einen passenden Abstellplatz für die Fahrräder berücksichtigen.
Unser Fazit: Mit dem Fahrrad von zu Hause bis ans Meer
Unsere Reise von Löhne nach Cuxhaven zeigte uns, dass ein Abenteuer direkt vor der Haustür beginnen kann. Wir brauchten keine weite Anreise, sondern starteten mit unseren Fahrrädern und folgten zunächst der Werre und dann der Weser Richtung Norden.
Besonders war die Verbindung aus Radfahren und Camping: tagsüber unterwegs sein und erst im Laufe des Tages entscheiden, wo wir am Abend bleiben würden. Dazu kamen die kleinen Fährüberfahrten, der Planetenweg und der Campingplatz auf Vertrauensbasis.
Die Corona-Erkrankung machte einen Teil der Tour deutlich anstrengender als erwartet. Trotzdem bleibt die Fahrt bis zur Kugelbake eine besondere gemeinsame Reise – mit schönen Erinnerungen und Erfahrungen, die wir bei einer nächsten Radtour berücksichtigen würden.
Weitere Tipps und Reiseberichte
Wenn du für eine eigene Reise Unterkünfte und interessante Stopps auf einer Karte sammeln möchtest, findest du bei uns eine Anleitung zur Reiseplanung mit Google My Maps. Für die eigentliche Fahrradroute solltest du zusätzlich eine geeignete Radnavigation oder den offiziellen Routenplaner verwenden.
Noch mehr persönliche Reiseberichte findest du bei unserer Island-Rundreise und unserer Winterreise nach Lappland. Auch dort nehmen wir dich mit zu unseren Erlebnissen und erzählen, was uns besonders gefallen hat.