Island-Rundreise: Unsere Route für 13 Tage

Papageientaucher vor einer Felswand in Island

Island stand schon lange auf unserer Wunschliste. Ende Mai 2025 war es endlich so weit: 13 Tage, 3.075 Kilometer im Mietwagen und einmal rund um die Insel. Zwischen Gletschern, Vulkanen, Wasserfällen und weiten Landschaften haben wir ein Land erlebt, das rau, ursprünglich und gleichzeitig überwältigend schön ist.

Von Felix · Text zuletzt bearbeitet am 29. Oktober 2026

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Unsere Island-Rundreise als interaktive Karte

Auf unserer Karte findest du die markierten Orte unserer Island-Rundreise. Du kannst hineinzoomen und die einzelnen Markierungen anklicken.

Interaktive Island-Karte

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Tag 1 – 26.05.2025: Ankommen in Reykjavík

Unsere Reise begann mit dem Flug von Frankfurt nach Reykjavík. Schon beim Landeanflug wirkten die dunklen Lavafelder und die weite Landschaft surreal. Nach der Ankunft übernahmen wir unser Mietauto – unser treuer Begleiter für die kommenden Tage – und fuhren nach Reykjavík. Der erste Spaziergang durch die Hauptstadt war entspannt: bunte Häuser, klare Luft und eine angenehm ruhige Atmosphäre. Ein perfekter Start in unser Island-Abenteuer.

Tag 2 – 27.05.2025: Reykjavík entdecken

Den zweiten Tag widmeten wir ganz der Stadt. Reykjavík ist klein, charmant und modern zugleich. Wir schlenderten durch die Straßen, genossen die besondere Architektur und stimmten uns langsam auf unseren Roadtrip ein. Es war schön, ohne Zeitdruck anzukommen, bevor es am nächsten Tag richtig losgehen sollte.

Tag 3 – 28.05.2025: Golden Circle und heiße Quellen (ca. 310 km)

Am dritten Tag begann unsere eigentliche Rundreise. Die Route verband das warme Wasser im Reykjadalur mit dem Kerið-Krater und den bekannten Stationen des Golden Circle. Unsere einzelnen Stopps findest du unter der Karte.

Nach den ersten beiden Tagen in Reykjavík erlebten wir nun, wie unterschiedlich Islands Landschaften auf kurzer Strecke sein können: vom roten Vulkangestein über tosende Wasserfälle bis zum Geysir-Gebiet und den Wegen durch Þingvellir.

Routenkarte für Tag 3 unserer Island-Rundreise: von Reykjavík über Reykjadalur und den Golden Circle nach Borgarnes.

Erster Stopp (B): Nach der Wanderung zum Reykjadalur Hot Spring Thermal River konnten wir in einem heißen Fluss baden. Mitten in der Natur im warmen Wasser zu sitzen, war ein besonderer Auftakt unserer Rundreise.

Zweiter Stopp (C): Am Vulkankrater Kerið liefen wir auf dem Kraterrand und unten am See entlang. Das Wasser bildete einen schönen Kontrast zum roten Gestein. Für den Parkplatz fielen bei unserem Besuch Gebühren an.

Dritter Stopp (D): Bei der Kirche Skálholtsdómkirkja konnten wir neben dem Gebäude auch die Grundmauern einer alten Siedlung besichtigen. Der Besuch und das Parken waren während unserer Reise kostenlos.

Vierter Stopp (F): Am Wasserfall Gullfoss erlebten wir die Kraft des Wassers aus nächster Nähe. Wir hatten uns entschieden, zuerst bis zum Wasserfall weiterzufahren und das Geysir-Gebiet auf dem Rückweg zu besuchen. Deshalb weicht die Reihenfolge hier von den Buchstaben auf unserer Karte ab.

Fünfter Stopp (E): Beim Geysir Center schauten wir uns den Strokkur Geysir an und spazierten durch das umliegende Geothermalgebiet.

Sechster Stopp (G): Weiter ging es in den Þingvellir-Nationalpark, in dem Geschichte und Geologie aufeinandertreffen.

Siebter Stopp (H): Im selben Gebiet lagen die Silfra-Spalte und der Wasserfall Öxarárfoss, den wir besichtigten.

Anschließend erreichten wir unser Hotel Icelandair Hotel Hamar. Hier verbrachten wir zwei Nächte.

Tag 4 – 29.05.2025: Snæfellsnes und wilde Küsten (ca. 370 km)

Früh am Morgen fuhren wir auf die Halbinsel Snæfellsnes. Die Gerðuberg Basaltformationen wirkten wie eine riesige, perfekt gemeißelte Felswand. Am Hellnar View Point und bei der Wanderung zwischen Hellnar und Arnarstapi zeigte sich die Küste von ihrer dramatischen Seite: schroffe Klippen, tosende Wellen und unzählige Vögel.

Am Djúpalónssandur standen wir schließlich an einem schwarzen Lavastrand, durchsetzt mit Überresten eines alten Schiffswracks – ein Ort, der eine fast mystische Stimmung ausstrahlt.

Routenkarte für Tag 4 unserer Island-Rundreise: Ausflug von Borgarnes auf die Halbinsel Snæfellsnes und zurück.

Erster Stopp (B): Nach den Basaltformationen des Gerðuberg folgten wir der Schotterpiste bis zum Ende und schauten uns den Wasserfall in der Nähe von Rauðamelsölkelda an. Die Parkplätze waren bei unserem Besuch kostenlos.

Zweiter Stopp (C): Am Hellnar View Point parkten wir das Auto und wanderten an der Küste entlang nach Arnarstapi. Schon am Aussichtspunkt hatten wir Glück und konnten eine Kegelrobbe beobachten. Unterwegs stärkten wir uns im Restaurant Stapinn.

Dritter Stopp (D): Der Aussichtspunkt Lóndrangar bot uns einen weiten Blick auf die Felsen und die vielen Seevögel an der Küste.

Vierter Stopp (E): Unser nächster Halt war der Leuchtturm von Malarrif.

Fünfter Stopp (F): Am Strand von Dritvik Djúpalónssandur lagen die Überreste eines alten Schiffswracks zwischen den dunklen Steinen.

Sechster Stopp (G): Weiter ging es zum Vulkankrater Saxhóll Crater.

Siebter Stopp (H): Die Ingjaldshóll-Kirche war ein schönes Fotomotiv auf unserer Route.

Geplanter achter Stopp (I): Stykkishólmshöfn schafften wir an diesem Tag nicht mehr. Nach dem siebten Stopp kehrten wir deshalb zum Icelandair Hotel Hamar zurück.

Tag 5 – 30.05.2025: Wasserfälle und heiße Quellen im Westen (ca. 326 km)

Die Fahrt führte uns weiter Richtung Norden. Bei den Wasserfällen Barnafoss und Hraunfossar erlebten wir zwei völlig unterschiedliche Naturschauspiele: Während Barnafoss wild durch eine enge Schlucht rauscht, scheint Hraunfossar sanft aus dem Lavafeld zu fließen.

Auch die dampfende Quelle Deildartunguhver und der Grábrók-Krater lagen auf unserer Route. Später erfuhren wir im Icelandic Seal Center mehr über die Robben und Seehunde Islands.

Routenkarte für Tag 5 unserer Island-Rundreise: von Borgarnes über die Wasserfälle Hraunfossar und Barnafoss nach Varmahlíð.

Erster Stopp (B): Wir besuchten die Wasserfälle Barnafoss und Hraunfossar. Die Parkplätze waren damals kostenlos. Auf dem Weg zu Punkt C hielten wir zusätzlich bei den heißen Quellen von Deildartunguhver. Vom Parkplatz aus ließen sich die sprudelnden Quellen gut zu Fuß erreichen. Direkt daneben liegt das Spa Krauma.

Zweiter Stopp (C): Am Vulkankrater Grábrók legten wir unseren nächsten Halt ein und genossen nach dem Aufstieg den Blick über die Landschaft.

Dritter Stopp (D): Im Ort Hvammstangi besuchten wir das Icelandic Seal Center, ein kleines Museum über Islands Robben und Seehunde.

Vierter Stopp (E): Der Abstecher zum Wasserfall im Kolugljúfur Canyon lohnte sich für uns. Das Parken war bei unserem Besuch kostenlos.

Geplanter fünfter Stopp (F): Den Aussichtspunkt Vatnsdalshólar ließen wir aus.

Sechster Stopp (G): In Blönduós legten wir einen kurzen Halt ein.

Siebter Stopp (H): Anschließend führte uns die Route zur kleinen Torfkirche Víðimýri.

Achter Stopp (I): Zum Abschluss des Tages erreichten wir das Hotel Varmahlíd.

Tag 6 – 31.05.2025: Richtung Norden nach Akureyri (ca. 190 km)

Auf dem Weg nach Akureyri folgten wir der Küste und entdeckten kleine Orte zwischen Meer und Bergen. Besonders in Erinnerung blieben uns die Basaltformationen bei Hofsós, das Heringsmuseum in Siglufjörður und die heißen Becken am Strand von Hauganes.

Routenkarte für Tag 6 unserer Island-Rundreise: von Varmahlíð über Hofsós und entlang der Küste nach Akureyri.

Erster Stopp (B): An den Basaltsäulen bei Hofsós machten wir unseren ersten Halt. Danach deckten wir uns im Supermarkt Kaupfélag Skagfirðinga mit dem Nötigsten für den Tag ein.

Zusätzlicher zweiter Stopp: In Siglufjörður besuchten wir das Herringsmuseum. Für uns war es ein lohnender Einblick in die Geschichte des Ortes. Der zusätzliche Stopp ist auf unserer Karte nicht mit einem Buchstaben markiert.

Danach führte uns die Route durch Ólafsfjörður. Hier hatten wir keinen bestimmten Programmpunkt geplant und genossen einfach den Blick auf die Berge.

Bei Dalvík lagen außerdem die Dalvík Wetlands an unserer Route. Das Vogelbeobachtungsgebiet bietet Wege, auf denen sich die Landschaft zu Fuß erkunden lässt.

Unterwegs entschieden wir uns spontan für einen Abstecher nach Hauganes. Bei Beach Bath Hauganes entspannten wir in den heißen Becken direkt am Strand.

Dritter Stopp (C): Schließlich erreichten wir Akureyri.

Vierter Stopp (D): Im Hotel Kjarnalundur blieben wir für zwei Nächte.

Tag 7 – 01.06.2025: Wale, Wasserfälle und Vulkanlandschaft (ca. 214 km)

Der Tag begann mit einer Walbeobachtungstour in Akureyri – für uns eines der Highlights der Reise. Danach standen der Botanische Garten, der Goðafoss und die Region rund um den Mývatn auf dem Programm. Zwischen See, Lavafeldern und Kratern zeigte sich der Norden noch einmal von einer anderen Seite.

Routenkarte für Tag 7 unserer Island-Rundreise: von Akureyri über den Goðafoss zur Region Mývatn und zurück.

Erster Stopp (B): Bei Keli Sea Tours - Whale Watching Akureyri startete um 9 Uhr unsere dreistündige Walbeobachtungstour. Wir hatten diese Tour über GetYourGuide gebucht. Wale in freier Natur zu sehen, gehörte zu den Momenten, die uns besonders in Erinnerung geblieben sind.

Zweiter Stopp (C): Anschließend besuchten wir den Botanischer Garten Akureyri.

Dritter Stopp (D): Weiter ging es zum Wasserfall Goðafoss.

Vierter Stopp (E): Der nächste Punkt auf unserer Route war das Mývatn Visitor Center.

Zusätzlicher fünfter Stopp: Der Aussichtspunkt Lake Mývatn panoramic point war als weiterer Halt eingeplant und ist auf der Karte nicht mit einem Buchstaben markiert.

Sechster Stopp (F): Bei Höfði bílastæði norður führte uns ein Wanderweg über die Halbinsel. Die Ausblicke auf den See gefielen uns besonders gut. Die vielen Mücken gehörten allerdings ebenfalls zu diesem Stopp.

Siebter Stopp (G): Danach stand das Lavafeld Dimmuborgir auf dem Programm.

Achter Stopp (H): Der Vulkan Hverfjall war ein weiterer Punkt auf unserer Route. Ein Weg führt hinauf zum Kraterrand und bietet Ausblicke auf die Umgebung. Bei unserem Besuch war der Parkplatz gebührenpflichtig.

Zusätzlich hatten wir die Mývatn-Naturbäder und den blauen See eingeplant. Von diesen beiden Zielen schauten wir uns nur den See an; die Naturbäder besuchten wir nicht.

Neunter Stopp (I): Zum Abschluss führte uns die Route in das Gebiet von Krafla mit seinem hellblauen Kratersee.

Danach kehrten wir zum Hotel Kjarnalundur zurück.

Tag 8 – 02.06.2025: Regen, Schluchten und Ostfjorde (ca. 360 km)

Für diesen Tag war eine Unwetterwarnung mit starkem Wind und Schneefall angekündigt. Deshalb brachen wir früh nach dem Frühstück auf. Während unserer Fahrt regnete es fast durchgehend, sodass wir viel Zeit im Auto verbrachten und unsere Stopps an das Wetter anpassten. Die Route führte uns über Húsavík, die Ásbyrgi-Schlucht und den Dettifoss in die Ostfjorde.

Routenkarte für Tag 8 unserer Island-Rundreise: von Akureyri über Húsavík und Dettifoss nach Egilsstaðir mit Abstecher nach Seyðisfjörður.

Erster Stopp (B): Zunächst hielten wir in Húsavík.

Zusätzlicher zweiter Stopp: In der Schlucht Ásbyrgi legte der Regen eine Pause ein. Wir nutzten die Gelegenheit für einen Spaziergang zum See am Ende des Weges. Dieser zusätzliche Halt ist auf der Karte nicht mit einem Buchstaben markiert.

Dritter Stopp (C): Unser nächstes Ziel war der Wasserfall Dettifoss.

Vierter Stopp (D): Im Hotel Eyvindará checkten wir ein, bevor wir die Umgebung weiter erkundeten.

Fünfter Stopp (E): Auf dem Weg in Richtung Seyðisfjörður hielten wir am Wasserfall Gufufoss.

Sechster Stopp (F): In Seyðisfjörður besuchten wir die Kirche Seyðisfjarðarkirkja.

Am Abend kehrten wir zum Hotel Eyvindará zurück und entspannten in den Hot Pots.

Tag 9 – 03.06.2025: Entlang der Ostküste (ca. 270 km)

Die Fahrt nach Höfn führte uns entlang der Ostküste. Hafenorte, Leuchttürme und Bergpanoramen wechselten sich ab. Nicht jeden geplanten Stopp setzten wir um: Petras Steinsammlung ließen wir wegen des schlechten Wetters aus.

Routenkarte für Tag 9 unserer Island-Rundreise: von Egilsstaðir entlang der Ostfjorde über Djúpivogur und Stokksnes nach Höfn.

Erster Stopp (B): Wir hielten am Hafen von Fáskrúðsfjörður.

Geplanter zweiter Stopp (C): Petras Steinsammlung ließen wir wegen des schlechten Wetters aus. Deshalb können wir über einen Besuch der Sammlung nicht aus eigener Erfahrung berichten.

Dritter Stopp (D): Weiter ging es zum Leuchtturm Streitisviti Lighthouse.

Vierter Stopp (E): Der nächste Punkt auf unserer Route war Green rock.

Fünfter Stopp (F): Anschließend führte uns die Fahrt nach Djúpivogur.

Sechster Stopp (G): Ein weiterer Halt war der Leuchtturm Hvalnes Lighthouse.

Siebter Stopp (H): Bei Klifatindur beeindruckte uns das Bergpanorama.

Achter Stopp (I): Weiter ging es nach Stokksnes.

Neunter Stopp (J): Zum Übernachten erreichten wir das Arnanes Country Hotel.

Tag 10 – 04.06.2025: Gletscherlagune und schwarze Strände (ca. 300 km)

Einer der eindrucksvollsten Tage erwartete uns an der Jökulsárlón Gletscherlagune. Eisberge trieben langsam durch das Wasser, während wir die Szenerie bestaunten. Am Diamond Beach lagen glitzernde Eisstücke auf schwarzem Sand – ein faszinierender Kontrast.

Routenkarte für Tag 10 unserer Island-Rundreise: von Höfn über Jökulsárlón, Diamond Beach und Skaftafell bis zur Unterkunft bei Vík.

Erster Stopp (B): Im Gebiet der Gletscherlagune Jökulsárlón hatten wir für 9:30 Uhr eine dreistündige Gletscherwanderung gebucht. Außer uns waren nur zwei weitere Personen dabei, und unser Guide machte die Tour zu einem besonderen Erlebnis. Diese Gletscherwanderung hatten wir über GetYourGuide gebucht.

Zweiter Stopp (C): Nach der Gletscherwanderung liefen wir zum Diamond Beach, um uns die Eisstücke auf dem schwarzen Sand anzusehen. Bei unserem damaligen Besuch ließ sich die Parkgebühr für mehrere Parkplätze im Gebiet nutzen. Die aktuellen Bedingungen solltest du vor Ort prüfen.

Geplanter dritter Stopp (D): Bei Ingólfshöfði Puffin Tour wollten wir Papageientaucher sehen. Vor Ort stellten wir fest, dass der Weg zu Fuß für unsere Planung zu weit war. Deshalb fuhren wir zurück auf die Hauptstraße und folgten unserer Route. An der angebotenen Tour nahmen wir nicht teil.

Vierter Stopp (E): In Skaftafell standen die Wasserfälle Hundafoss und Svartifoss auf unserer Liste.

Geplanter fünfter Stopp (F): Am Wasserfall Systrafoss hielten wir nicht an.

Sechster Stopp (G): Bei Fjaðrárgljúfur wanderten wir an der Schlucht entlang.

Siebter Stopp (H): Weiter ging es zur Hjörleifshöfði Cave.

Achter Stopp (I): Zum Abendessen besuchten wir die Black Crust Pizzeria.

Neunter Stopp (J): Unser Tagesziel war das Hótel Dyrhólaey.

Tag 11 – 05.06.2025: Südküste und Vulkanlandschaft (ca. 190 km)

Auf dem Weg zurück Richtung Reykjavík besuchten wir das berühmte Flugzeugwrack am Sólheimasandur. Seljalandsfoss und Skógafoss durften natürlich nicht fehlen – zwei ikonische Wasserfälle, jeder auf seine eigene Art beeindruckend.

Im LAVA Centre beschäftigten wir uns mit Islands vulkanischer Geschichte. Die Wanderung zu den Geldingadalir-Kratern folgte erst am nächsten Tag.

Erster Stopp (B): Unser Weg führte uns zum Sólheimasandur Flugzeugwrack.

Zweiter Stopp (C): Anschließend besuchten wir die Wasserfälle Kvernufoss und Skógafoss.

Dritter Stopp (D): Weiter ging es zu den Wasserfällen Seljalandsfoss und Gljúfrabúi.

Vierter Stopp (E): Im LAVA Centre erfuhren wir mehr über Vulkane und die Entstehung der isländischen Landschaft.

Fünfter Stopp (F): Ein weiterer Halt war der Wasserfall Urriðafoss.

Sechster Stopp (G): Zum Übernachten erreichten wir das Hótel Klettur.

Tag 12 – 06.06.2025: Ausflug von Reykjavík nach Grindavík (ca. 55 km)

Erster Stopp: Auf einem Parkplatz schauten wir uns Infotafeln zu den Vulkanausbrüchen an.

Zweiter Stopp: Am Parkplatz Geldingadalir Parking P1 begann unsere rund 12 km lange Wanderung zu den Kratern früherer Ausbrüche. Dieser Abschnitt beschreibt unseren Besuch im Juni 2025. Vor einer eigenen Tour in das Vulkangebiet solltest du die aktuellen Warnungen und Sperrungen prüfen. Informationen findest du bei Safetravel.

Dritter Stopp: Anschließend kehrten wir nach Reykjavík zurück und übernachteten im Storm Hotel.

Tag 13 – 07.06.2025: Abschied von Island

Nach insgesamt 3.075 Kilometern hieß es Abschied nehmen. Island hatte uns mit seiner Weite, seiner Wildheit und seiner Ursprünglichkeit begeistert. Jeder Tag brachte neue Landschaften, neue Eindrücke und neue Perspektiven.

Diese Rundreise war intensiv, abwechslungsreich und absolut unvergesslich – und eines steht fest: Wir kommen wieder.

Packliste für Island Ende Mai und Anfang Juni: gut gerüstet für den Roadtrip

Unsere Island-Rundreise führte uns vom 26. Mai bis zum 7. Juni für 13 Tage um die Insel. Auf dem Programm standen Wasserfälle, längere Spaziergänge und Wanderungen, eine Walbeobachtung, heiße Quellen und eine geführte Gletscherwanderung. Für eine solche Route empfehlen wir Kleidung, die sich kombinieren lässt und zuverlässig vor Wind und Regen schützt. Die folgenden Mengen sind eine Orientierung pro Person.

Kleidung nach dem Zwiebelprinzip

  • 2–3 langärmelige Funktionsoberteile aus Merino oder Kunstfaser und 1–2 lange Funktionsunterhosen.
  • Eine warme Fleecejacke oder ein Wollpullover sowie eine zusätzliche Isolationsjacke für kalte Pausen, Küstenstopps und die Bootstour.
  • Eine wind- und wasserdichte Jacke mit Kapuze sowie eine Regenüberhose. An Wasserfällen ist Spritzwasser ein weiterer Grund, beides griffbereit zu haben.
  • 2 robuste, bequeme Wanderhosen; Jeans eher für Stadtbesuche oder die Unterkunft einplanen.
  • Eine Mütze, ein Schlauchtuch und warme Handschuhe – auch Ende Mai und Anfang Juni gehören sie ins Gepäck.
  • Etwa 4–6 Paar Wander- oder Wollsocken, ausreichend Unterwäsche und ein bequemes Outfit für die Unterkunft. Die Menge an eine mögliche Wäsche unterwegs anpassen.

Schuhe und Ausrüstung für Wanderungen

  • Wasserdichte, eingelaufene Wanderschuhe mit gutem Profil; für die Gletscherwanderung muss das Modell zu den Anforderungen des Veranstalters passen.
  • Ein zweites, trockenes Paar Schuhe für Unterkunft und Stadt sowie leichte Badeschlappen.
  • Ein Tagesrucksack mit wasserdichtem Innenbeutel, trockener Ersatzkleidung und Regenschutz.
  • Trinkflasche, Snacks, Blasenpflaster und eine kleine Erste-Hilfe-Ausstattung für längere Wanderungen.
  • Offlinekarten, ein geladenes Handy und eine Powerbank. Die Packliste ersetzt keine aktuelle Prüfung von Wetter, Wegzustand und Sperrungen.

Gletscherwanderung, Walbeobachtung und heiße Quellen

  • Für die geführte Gletscherwanderung warme Schichten, Handschuhe, Mütze und wetterfeste Oberbekleidung einplanen. Vorher klären, welche Schuhe verlangt und welche Ausrüstungsgegenstände gestellt werden.
  • Steigeisen, Helm und Gurt nicht ohne Rücksprache kaufen oder einpacken: Maßgeblich sind die Vorgaben des Guides. Ein Gletscher ist kein Gelände für einen gewöhnlichen Spaziergang auf eigene Faust.
  • Für die Walbeobachtung eine zusätzliche warme Schicht und Schutz für die Kamera. Auch einen eventuell gestellten Overall vor der Buchung beziehungsweise Abfahrt bestätigen lassen.
  • Badekleidung, ein schnelltrocknendes Handtuch und einen wasserdichten Beutel für heiße Quellen und Thermalbäder.
  • Eine Sonnenbrille und Sonnenschutz für helle Tage und die Tour auf dem Eis.

Praktisches für lange Tage auf der Ringstraße

  • Eine Schlafmaske für die sehr hellen Nächte um diese Jahreszeit.
  • Kamera, Ersatzakkus, Speicherkarten, ein Mikrofasertuch und ein Regenschutz. Bei Tierbeobachtungen ist ein Teleobjektiv hilfreich, falls vorhanden.
  • Autoladekabel oder ein passender Ladeadapter, eine griffbereite Tasche für Tagesverpflegung sowie ein Beutel für nasse oder schmutzige Kleidung.
  • Führerschein, Mietwagenunterlagen, Zahlungsmittel, Versicherungsunterlagen und die erforderlichen Reisedokumente.
  • Persönliche Medikamente, Hygieneartikel und ein kleiner Wäschebeutel.

Unser Planungstipp: Für eine Rundreise wie unsere ist eine kleine Tasche mit Mütze, Handschuhen und Regenkleidung im Auto besonders praktisch. So muss bei einem spontanen Stopp nicht erst der ganze Koffer geöffnet werden. Eine trockene Ersatzschicht bleibt am besten geschützt im Tagesrucksack.

Weiterführende Hinweise: Safetravel: Kleidung für Island · Safetravel: Wandern und Tourenplanung

Weitere Tipps für deine Reiseplanung

Wenn du deine eigene Reise vorbereitest, findest du bei uns auch eine Anleitung zur Routenplanung mit Google My Maps. Welche Unterlagen du für deinen Urlaub prüfen solltest, erklären wir im Beitrag über Personalausweis, Reisepass und Visum. Unser Fotoequipment auf Reisen stellen wir dir ebenfalls vor.

Wie wir nach geführten Aktivitäten suchen und worauf wir bei der Buchung achten, zeigen wir dir in unserem Beitrag über Ausflüge mit GetYourGuide.

Unsere Islandreise in Bildern

Du möchtest noch mehr Eindrücke von unserer Rundreise sehen? In unserer Island-Fotogalerie zeigen wir dir eine kleine Auswahl unserer eigenen Aufnahmen: von einem kleinen roten Haus am Meer über den Goðafoss bis zu Papageientauchern und unseren Walbeobachtungen. Mit den Pfeilen oder durch Wischen auf dem Handy kannst du die Bilder in Ruhe entdecken.